Honig- alles bio?

5. Mai 2017 um 18:30 Uhr Evangelisches Gemeindehaus Wiesentheid. 

Ohne Bienen keine Früchte! Die fleißigen Helfer unserer Landwirtschaft sind durch Monokulturen, Mangel an Blühpflanzen, Parasitenbefall und Pestizideinsatz stark gefährdet.

Am 5. Mai 2017 um 18:30 Uhr wird der Ortsverband Bündnis 90/ Die Grünen diesem Thema auf den Grund gehen. Zusammen mit der Ortsgruppe Wiesentheid des BUND und dem Team des Weltladens Wiesentheid haben sie den Imker Volkhard Warmdt im Evangelischen Gemeindehaus zu Gast.

„Stirbt die Biene, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“ So zitiert Volkhard Warmdt Albert Einstein. Warmdt weiss um die Bedeutung der Biene für alle Lebewesen und kennt auch die Gefahren, denen das Insekt ausgesetzt ist: “Die Biene sichert unsere landwirtschaftlichen Erträge, sie bestäubt einen Großteil der heimischen Nutz- und Wildpflanzen und als Honigproduzentin stellt sie zudem ein wertvolles Nahrungsmittel her“.

Allerdings geht die Bienenpopulation immer weiter zurück. Die Lebensbedingungen der Bienen wie auch aller anderen Insekten in Deutschland werden immer schwieriger. Forscher wiesen nach, dass in den letzten 20 Jahren die gesamte Biomasse an Insekten um 80% gesunken ist. Dies ist vor allem bedingt durch Monokulturen, Mangel an blühenden Wiesen und dem Pestizid- und Insektizid-Einsatz in der Landwirtschaft. Warmdt möchte die Menschen wachrütteln und mehr Aufmerksamkeit auf das kleine, aber doch so wichtige Nutztier Biene lenken und betont: Jede*r kann durch die eigene Gestaltung von Garten oder Balkon etwas für die Insektenförderung tun.“ Warmdt wird zudem die Bedeutung von heimischem Honig für unsere Gesundheit beleuchten. Dabei hält er die irreführende Konkurrenz zwischen zertifizierten und nicht zertifizierten kleinen Imkereien für gefährlich.

Nach dem Vortrag bietet eine Honigverkostung auch die sinnliche Erfahrung des Themas. Es können die zehn verschiedenen Honige der Naturland-Imkerei „Honigschätze“ von Akazie bis Tanne probiert werden.

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