Michaela Dworschak

Managerin betriebliches Gesundheitswesen / Fitnesstrainerin / Konditorin, 47 Jahre, ledig, keine Kinder, 2 Hunde

Wo ich herkomme

Meine Kindheit habe ich in Schwarzach am Main verbracht. Aus heutiger Sicht bin ich in einer Großfamilie aufgewachsen – neben meinen fünf älteren Geschwistern lebten zahlreiche Onkel, Tanten, Cousinen und Cousins im unmittelbaren Umfeld. Luxus war ein Fremdwort, trotzdem (oder gerade deshalb) hatte ich eine wunderschöne Kindheit, denn Zusammenhalt, Toleranz, Dinge gemeinsam anpacken, sich gegenseitig helfen waren Alltag. Meine Mutter ist eine sehr gläubige Frau, war trotz familiärer Verpflichtungen auch immer ehrenamtlich engagiert und hat uns Kindern beigebracht was Nächstenliebe und ein respektvoller Umgang mit Menschen und Natur bedeutet. In Wiesentheid wohne ich zusammen mit meinem Lebensgefährten seit dem Jahr 2005, nachdem wir im Jahr 2003 ein Haus im Altort gekauft und dieses mit viel Leidenschaft und Eigenleistung aus dem Dornröschenschlaf geweckt haben. Der Teamgeist, das Akzeptieren anderer Meinungen, der dankbare Umgang mit dem was uns die Natur schenkt – dies sind nur einige Werte die mich auch heute noch prägen. Auch ehrenamtliches Engagement war mir immer ein Anliegen. So habe ich viele Jahre den Sportverein Wiesentheid als Trainerin und Abteilungsleiterin unterstützt.

Was mich antreibt

In meinem Beruf und in meiner Nebentätigkeit als Trainerin kümmere ich mich vor allem um die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Mitmenschen. Ein Ausgleich dazu ist meine kleine Konditorei, die ich mir in den letzten Jahren aufgebaut habe. Ich packe gerne an, baue gerne auf, schaffe Neues, gehe ungewöhnliche Wege. Kreativität ist ein fester Bestandteil meines Lebens und ich verlasse gerne gewohnte Pfade, was mich immer vorangebracht hat. Wenn ich etwas tue dann ganz oder gar nicht – ich bin kein Mensch für halbe Sachen.

Was ich mag

Mein Lebensgefährte und ich sind leidenschaftliche Camper – der perfekte Ausgleich für die zahlreichen Aufgaben. So sind wir beinahe jedes Wochenende mit unserem Wohnmobil unterwegs und lernen unsere wunderschöne Heimat noch einmal neu kennen. Zudem mag ich gutes Essen, gesellige Runden mit Freunden oder Familie und Gespräche, bei denen auch verschiedene Meinungen gelten dürfen.

Was ich mir wünsche

Seit ich in Wiesentheid lebe ist einer meiner größten Wünsche wieder mehr Leben in den Altort zu bringen. Jedes alte Gemäuer das leer steht oder gar abgerissen wird bricht mir das Herz. Die Seele die ein altes Haus bietet kann mit keinem Neubau aufgewogen werden. Zudem wünsche ich mir, dass mehr Energie darauf verwendet wird Probleme zu lösen, anstelle zu diskutieren, wer die Probleme verursacht hat oder wer sie eventuell besser lösen könnte.

Warum ich Gemeinderat werden möchte

Ich würde gerne den Bürgerinnen und Bürgern eine Stimme verleihen, Dinge vorantreiben die vor allem dem Ort und den Menschen die hier leben nutzen – anstatt nur wenigen Nutznießern. Auch im Gemeinderat kann man mit neuen kreativen Ideen positive Veränderungen herbeiführen. Raus aus den alten, verstaubten Mustern, hin zu zeitgemäßem Handeln. Bei unseren Wohnmobiltouren sehen wir zudem immer wieder, wie Ortschaften mit wenig Aufwand positive Veränderungen herbeiführen und Gemeinden damit aufwerten. Diese Erfahrungen wären ebenfalls ein wertvoller Beitrag für meine Gemeinderatsarbeit.

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