Ulrich Drexelius

EDV Berater, 54 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, 3 Hunde, 2 Katzen

Wo ich herkomme

Geboren bin ich in einem kleinen Ort im Sauerland. Meine Geschwister und ich hatten eine wirklich tolle Kindheit. Die Schulen fußläufig am Ort, Freunde direkt in der Nachbarschaft. Wir haben viel Freizeit mit Gleichaltrigen verbringen können. Uns war nie langweilig. Obwohl es noch kein Internet gab. Obwohl wir noch kein Mobiltelefon mit Apps wie Facebook, WhatsApp, Instagram & Co. hatten. Wir haben die Werte wie Respekt, Rücksicht, Hilfsbereitschaft und Einfühlungsvermögen von unseren Eltern vorgelebt bekommen. Diese Werte galten nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Tiere und unsere Natur. Und von beiden gibt es viel im Sauerland.

Was mich antreibt

Die Werte die ich in meiner Kindheit und Jugend vorgelebt bekam, habe ich mit meiner Frau auch bei meinen Kindern vorgelebt. Ich bin der Meinung, dass ist uns in vielerlei Hinsicht gut gelungen. Zu einem guten Miteinander auch in unserer Gemeinde Wiesentheid gehört es, dass diese Werte jeder Person zustehen, aber auch von jeder Person eingefordert werden sollten. Deshalb lebe ich auch eine sogenannte gewaltfreie Kommunikation. Dies bedeutet, dass ich auf Begriffe aus der Kriegs-Rhetorik, wie beispielsweise „im Wahlkampf sein“, „sich in Stellung bringen“, „den Anderen zu bombardieren“ verzichte. Die Meinung einer anderen Person muss ich nicht teilen, aber ich muss akzeptieren, dass diese Person eine andere Meinung hat. Wenn ich dies hinnehme, dann ist die Basis zu einer Zusammenarbeit und konstruktiven Gesprächen gelegt. Die besten Kompromisse entstehen zumeist aus Gegensätzen.

Was ich mag

Ich bin gerne draußen in der Natur. Ich liebe es mit meinen Hunden weite Spaziergänge zu machen. Meine große Leidenschaft ist der Sport, vor allem das Laufen. Hierbei hole ich mir meine Kraft für meinen Beruf und meine zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Ich bin ein sehr fröhlicher und kommunikativer Mensch, deshalb komme ich gerne auch mit fremden Menschen ins Gespräch. Mich interessieren andere Denkweisen und die Lebensgeschichten von erfahrenen Menschen.

Was ich mir wünsche

Für Wiesentheid wünsche ich mir, dass wir wieder zu mehr Gemeinschaft und dem Vorleben von Werten kommen. Das ist nicht schwer. Ein Lächeln hier, ein hilfsbereite Tat dort. Einmal nicht nur meckern, sondern selbst tätig werden. Einmal Verantwortung übernehmen, dies nicht Anderen aufbürden. Respekt und Anerkennung kommt nicht über Nacht, aber man kann jeden Tag damit anfangen, diese zu erreichen. Ich wünsche mir mehr Natur auch in den Orten sowie einen öffentlichen Personennahverkehr, der die Menschen auf dem Land nicht weiter benachteiligt gegenüber Menschen die in der Stadt leben.

Warum ich Gemeinderat werden möchte

Ich wohne nun schon über die Hälfte meines Lebens in Wiesentheid. Ich kam zu einer Zeit, in der Wiesentheid knapp 1.000 Einwohner weniger hatte. Es waren deutlich weniger Industriebauten sichtbar und die Wohngebäude verteilten sich auf eine viel kleinere Fläche als heute. Ich besuche seit vielen Jahren Gemeinderatssitzungen und erlebe, dass zu wenig die Belange des Umwelt- und Naturschutzes bei den Entscheidungen Berücksichtigung finden. Eine erfolgreiche Gemeindepolitik zeichnet sich nicht dadurch aus, womit man das meiste Geld verdient oder immer die beste Förderung erhält, sondern ob tragfähige Lösungen von einer großen Mehrheit der Bevölkerung befürwortet werden und im Einklang mit der Natur stehen. Dazu braucht es jedoch ein deutliches Mehr an Bürgerbeteiligung und viele Stimmen im Gemeinderat, die die Warnungen der Behörden vor zu viel Flächenverbrauch auch wieder ernst nehmen und nicht einfach nur zur Kenntnis nehmen. Der Klimawandel, manche sprechen von einer Klimakrise, macht auch vor unserer Haustür keinen Halt. Hier gilt es, die Herausforderungen daraus anzunehmen und Wiesentheid zu einer CO2-neutralen Gemeinde zu führen. Erste Schritte sind sicher bereits begonnen, es könnten jedoch bereits viele mehr umgesetzt sein. Dazu gehört auch viel mehr Grün innerhalb der Orte sowie die schrittweise Aufwertung von Fuß- und Radwegen. Mobilität kennt nicht nur Autos!

Dafür werbe ich für Ihre Stimme. Gerne auch dreifach.

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